Der Lebenslauf der Bleche, die zu einem auslieferungsbereiten Bausatz für eine Sektion im Schiffbau gehören, beginnt nach Anlieferung georderter Schiffsbleche durch Schiff, Bahn bzw. LKW, deren elektronische Erfassung im
ERP-System
sowie der wettergeschützten Einlagerung in das Blechlager.
Mit Auftragsbeginn, d.h. nach der Entnahme eines Rohbleches aus dem
Blechlager
, erfolgt eine wasserresistente Beschriftung des Bleches mittels Inkjet-Verfahren auf der Signiermaschine.
Die dazu erforderlichen Daten werden dem Prozessrechner der Signiermaschine durch das firmeninterne Netzwerk, wie z.B. auch bei den Brennschneidmaschinen (Plasma, Autogen) bereitgestellt.
Anschliessend erfolgt die vollautomatische Signierung durch die
Signiermaschine
. Erforderliche Linien werden später durch den Plasma-Markierer der jeweiligen Brennschneidmaschine auf dem Rohblech fixiert.
Ostseestaal ist in der Lage, Bleche bis zu einer Grösse von 16000 x 3200 mm und einer Dicke von bis zu 100 mm auf der entsprechenden Brennschneidmaschine (Autogen, Plasma) zu verarbeiten. Nach Möglichkeit wird der Zuschnitt der Bleche gleichzeitig, d.h. parallel oder aber spiegelbildlich (Backbord, Steuerbord) auf den Brennschneidmaschinen vorgenommen.
Einige Formen der
Nahtvorbereitung
werden bereits mit dem Schneiden der Bauteilkonturen angearbeitet. Die Bearbeitung komplizierterer Kantenformen sowie Blechdickenangleichungen, Schärfungen erfolgen an gesonderten Arbeitsplätzen (Secator
®).
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